Der Beginn

Für den 11. Oktober 1961 hatte der katholische Pfarrer von Holzbüttgen, Herr Josef Scheuer, in der katholischen Grundschule eine Versammlung einberufen. Anlaß war die baldige Eröffnung der neuen Turnhalle, dere ersten in der Gemeinde Büttgen. Das Anliegen Pfarrer Scheuer war die sinngemäße Nutzung dieser Halle und demzufolge die Gründung eines Sportvereins.

Pastor Josef Scheuer — Sport muss verbinden — Über Konfessionen hinweg.

Sport muss verbinden -
Über Konfessionen hinweg.

Der Holzbüttgener Pastor Josef Scheuer, der die Chance erkannte, im Ortsteil Holzbüttgen einen bisher nicht vorhandenen Sportverein zu gründen.

16 Personen trafen sich an diesem Abend. Schnell wurde Einigkeit über die Gründung einer Turnerschaft erreicht. Kontroverser war die Frage, ob diese Turnerschaft dem Deutsche Jungend Kraft (DJK) Verband angeschlossen werden sollte. Dies war der Vorschlag von Pfarrer Scheuer, war doch die DJK ein Sportverband, der von der katholischen Kirche ins Leben gerufen worden war und von dieser auch unterstützt wurde. Zumal es von 1931 bis 1934 (Verbot durch das dritte Reich) nachweislich schon eine DJK Turnerschaft gegeben hat.

turnriege 01Dem Gründungsprotokoll ist zu entnehmen, daß einige Anwesende Bedenken äußerten, daß „den sportlich interessierten Protestanten in der Gemeinde keine Möglichkeit der Mitwirkung innerhalb des zu gründenden Vereins gegeben werde.“ Diese Bedenken wurden von zwei anwesenden Vertretern des DJK zerstreut und man einigte sich dahingehend, daß sowohl Protestanten wie Katholiken als gleichgestellte Mitglieder dem Verein beitreten können. So wurde an diesem Abend die „Turnerschaft DJK Holzbüttgen 1961“ gegründet und ein provisorischer Vorstand unter Vorsitz von Friedrich (Friedel) Waiß beauftragt, die erforderlichen Vorarbeiten zu leisten.

Das erste Jahr

Zum 1. Januar 1962 trat der neue Verein offiziell dem „DJK-Sportverband“ bei und mit der Einweihung der neuen Turnhalle am 13. Januar 1962 nahm er den Sportbetrieb auf. Angeboten wurden damals die Sportarten Turnen, Kinderturnen, Frauengymnastik, Tischtennis und Handball. Zum ersten Mal öffentlich trat der Verein mit dem Frühjahrsgeländelauf am 8. April 1962 auf. Die Resonanz der Bevölkerung war sehr groß. In diesem Jahr wuchs die Mitgliederzahl des Vereins kräftig an, so dass die Hallenkapazität schon nicht mehr ausreichte, insbesondere da man sie sich noch mit dem VfR Büttgen teilen musste.

Deshalb wurde schon im ersten Jahr des Bestehens bei der damals zuständigen Gemeinde Büttgen von Friedel Waiß die Erstellung eines Sportplatzes für Holzbüttgen beantragt. Diesem Antrag war erst 1966 ein Teilerfolg mit dem Bau einer Spielwiese und einer Kurzstreckenlaufbahn zwischen Turnhalle und Gleiskörper der heutigen Regiobahn beschieden.

Doch zurück in das ereignisreiche 1. Jahr. Zum 1. Stiftungsfest im Oktober 1962 wurde das Banner der DJK - Holzbüttgen angeschafft, ein schwarzer Adler auf weißem Grund. Dieses wurde von Pfarrer Scheuer während des Festes feierlich geweiht.

Ebenfalls in diesem Jahr, am 24. Juli 1962, hatte man den Beitritt zum Westdeutschen Leichtathletik Verband beschlossen und beantragt. Zum ersten Januar 1963 erfolgte die Anmeldung beim deutschen Turnerbund und beim Westdeutschen Tischtennisverband. So konnte ab der Saison 1963/64 an Wettkämpfen dieser Verbände teilgenommen werden.

 

Die Mitgliederbilanz wies Ende des Jahres 1962 100 aktive Sportlerinnen und Sportler aus, Ende 1963 waren es dann schon 200. Dies war aus heutiger Sicht eine phantastische Zuwachsrate. Ein Wermutstropfen gab es 1963, die Auflösung der Handballabteilung wegen zu geringer Beteiligung.

kleine halle 01

Vereinsentwicklung, Sportstätten, Kooperationen

Am 6. März 1966 übernahm Wilhelm (Willi) Baudendistel die Führung des Vereins. Ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung am 6. März 1966 wurde die Gründung einer Feldtennisabteilung beschlossen. Diese schloss sich mit der entsprechenden Abteilung des VfR-Büttgen zusammen, da an der Driescher Straße in Büttgen eine Bezirkssportanlage mit 4 Tennisplätzen entstand. Die gemeinsame Abteilung der beiden Vereine wurde unter dem neutralen Namen TC Grün-Weiß Büttgen geführt. Im „Untertitel“ fand sich dann „VfR Büttgen 1912 und DJK Holzbüttgen“. Die Abteilung nahm im April 1967 den Spielbetrieb auf und die Partnerschaft hatte Bestand, bis der DJK Holzbüttgen 1984 eine eigene Tennisanlage vor Ort in Betrieb nehmen konnte. Viele Freundschaften aus der gemeinsamen Zeit werden heute noch gepflegt.

tennis 01

Eine der Traditionen des Vereins aus den früheren Jahren war der Umzug des DJK-Kinderprinzenpaares am Karnevalssonntag. In der Session 1972 endete er erstmals im Festzelt des Jägerzugs „Edelweiß“. Dies war ein so großer Erfolg, dass bis einschl. 1999 jedes Jahr Kinderkarneval für alle Kinder des Ortsteils im Festzelt von der DJK Holzbüttgen gemeinsam mit den „Edelweißen“ organisiert wurde.

1975 überstieg die Mitgliederzahl zum ersten Mal die Marke 500. Aufgrund dessen beantragte der Vorstand bei der seit der kommunalen Neugliederung zuständigen Gemeinde Kaarst zum zweiten Mal nach 1962 den Bau eines Sportplatzes, diesmal mit Tennisplätzen, für Holzbüttgen. Auch diesem Antrag war nach drei Jahren zunächst nur ein Teilerfolg beschieden. Im September 1978 erfolgte der erste Spatenstich für einen Sportplatz vor der Turnhalle, leider ohne Rundlaufbahn und ohne Tennisplätze. 1975 wurde Judo als neue Abteilung gegründet.

Gründungsliste

Gründungsliste

Am 11. Oktober 1961 wurde in der Gaststätte „Lindenhof“ die Anwesenheitsliste der Gründungsmitglieder unterschrieben.

Anfang des Jahres 1976, am 30. April, trat Willi Baudendistel nach 10 jähriger, erfolgreicher Arbeit als Vorsitzender zurück. Zu seinem Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Günther Breuers gewählt. Am Ende des Jahres, genau am 13. Dezember wurde die Turnerschaft in Sportverein (SV) umbenannt.

spatenstich 01Die Mitgliederversammlung hatte diese Änderung beschlossen, damit nach außen sichtbar wurde, dass es sich um einen Mehrsportartenverein handelt. Das Jahr 1978 bescherte einige neue Entwicklungen. Die 3-fach Turnhalle des Gymnasiums „Am Holzbüttger Haus“ wurde fertiggestellt. Die Tischtennisabteilung konnte in diese Halle umziehen und so der Enge der eigenen Halle entgehen. Im Herbst des Jahres erfolgte der erste Spatenstich für den neuen Sportplatz vor der Turnhalle. Im Dezember legte Günther Breuers sein Amt als Vorsitzender nieder, da er von Holzbüttgen wegzog. Zu seinem Nachfolger wurde Ludwig Hautmann gewählt, der bis März 1999 den Verein führte und damit die bisher längste Amtszeit ausfüllte.

Gründungsliste

Mann der ersten Stunde

Theo Esser war vor 50 Jahren Gründungsmitglied der DJK Holzbüttgen in der Gaststätte „Lindenhof“. Hier zeigt er seinen ersten Mitgliedsausweis mit den monatl. Beitragsmarken des Verbandes ab 1962.

 Am 12. Mai 1979 konnte die neue Schul- und Vereinssportanlage am Bruchweg eingeweiht werden. Nun standen ein Aschenplatz, eine 100m Bahn, eine Weitsprung und Kugelstoßanlage, sowie ein Kleinspielfeld-Allwetterplatz zur Verfügung. Dadurch konnte sich die Leichtathletikabteilung besser entwickeln. Schon zu Jahresbeginn war die Hockeyabteilung gegründet worden, die in der 3-fach Turnhalle „Am Holzbüttger Haus“ Hallenhockey und nun auf dem Aschenplatz Feldhockey spielen konnte. Außerhalb der Schulstunden konnte der Allwetterplatz zum Tennisspielen genutzt werden. Schließlich wurde das Sportangebot um Volleyball erweitert.

Das Jahr 1981 brachte eine weitere Kooperation der Kaarster Sportvereine: TV Gut Heil Vorst 1912, SG Kaarst 1912/35 und SV DJK Holzbüttgen 1961. Am 6. November begründeten sie die Leichtathletikgemeinschaft Kaarst. Dies erschien aus Gründen der Leistungsförderung und Mitgliederstruktur sinnvoll. Nun konnten komplette Mannschaften aufgestellt werden, die beispielsweise an Staffelwettbewerben teilnehmen konnten.

Langer Mühe Lohn

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Der Verein entwickelte sich in dem aufstrebenden Ortsteil Holzbüttgen sehr gut weiter und aufgrund des stetigen Mitgliederzuwachses platzte er in Bezug auf die Sporthallenkapazitäten bald aus allen Nähten. Daher wurde im Jahre 1983 bei der Stadt Kaarst der Antrag für den Bau einer 3-fach Turnhalle gestellt. Schließlich verfügte Holzbüttgen über die älteste und kleinste Halle der Stadt. Der Antrag wurde von dem Stadt-Sport-Verband, der inzwischen als Interessenvertretung aller Kaarster Sportvereine gegründet worden war, nachdrücklich unterstützt.

Es sollte weitere 5 Jahre dauern, bis der Verein die ersehnte neue Halle bekam. 1985 hatte der Rat der Stadt Kaarst beschlossen, einen Zuschussantrag für den Bau beim Regierungspräsidenten zu stellen. Es dauerte bis 1987 ehe eine Entscheidung fiel und diese war zunächst eine Hiobsbotschaft für die DJK Holzbüttgen. Nicht die eigene Halle sollte bezuschusst werden, sondern eine in Roseller Heide. Aber man gab nicht auf, intervenierte und hatte Erfolg. Am 6. November 1987 erreichte den Verein die erfreuliche Nachricht, dass die Mittel für eine Halle genehmigt waren. Es war zwar nicht die gewünschte 3-fach Halle, aber eine 2-fach Turnhalle, die heute vom Verein genutzt wird. Der Baubeginn der Halle erfolgte dann sehr schnell Anfang 1988. Im November 1989 konnte die Halle glücklich eingeweiht werden.

Die Tennisabteilung des Vereins spielte seit 1967 in Partnerschaft mit dem VfR Büttgen als TC Grün Weiß Büttgen. Die Partnerschaft war erfolgreich, trotzdem hatte der Verein nie den Traum einer eigenen Anlage aufgegeben. Ein Teilerfolg war 1979 mit dem Sportplatz am Bruchweg erreicht worden. Das Kleinspielfeld konnte außerhalb der Schulstunden als Tennisplatz genutzt werden und bald bildete sich eine Hobbygruppe. Dadurch angespornt und unterstützt durch die stürmische Entwicklung des Tennissports wurde beharrlich mit der Stadt um eine eigene Tennisanlage mit Aschenplätzen gerungen. Der Erfolg zeigte sich mit der Einweihung der Tennisanlage mit vier Plätzen am 10.Mai 1984. Das Jahr 1984 bedeutete damit auch das Ende der erfolgreichen Kooperation mit dem VfR Büttgen. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Tennisanlage wurde auch das Vereinsheim eingeweiht. Es war in den Kellerräumen des angrenzenden Kindergartens durch die Mithilfe vieler Vereinsmitglieder entstanden. Ohne diese Hilfe hätte der Ausbau nicht realisiert werden können, da die öffentliche finanzielle Unterstützung bei weitem nicht ausreichte.

Der Verein und Europa

Ende des Jahres 1989 öffneten sich die Tore der neuen 2-fach Turnhalle und die Grenzen Europas. Beides waren bedeutende Ereignisse auch für den Verein. Mit der neuen Turnhalle hoffte man den bisherigen Mangel an Hallenstunden beseitigt zu haben.

Die Öffnung Europas brachte jedoch Ströme hunderttausender Menschen nach Deutschland, von denen viele auch in Kaarst untergebracht werden mussten. Doch waren die Wohnraumkapazitäten knapp und der Ansturm plötzlich und hoch.

So musste die DJK Holzbüttgen die alte, kleine Halle für die Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung stellen. Dies blieb nicht ohne Folgen. Unter dem Verlust an Übungsstunden hatten vor allem die Judokas zu leiden und viele wechselten zu anderen Vereinen. Nach Umsiedlung der Asylanten in Wohngebäude, konnte die Halle wieder sportlich genutzt und die Abteilung Judo und Gymnastik die Halle belegen.

Die 90-iger Jahre

Zum 31. Dezember 1990 wurde die Hockeyabteilung nach 11 Jahren aufgelöst. Die Abteilung hatte über Jahre gute Nachwuchsarbeit geleistet und Nachbarvereine machten davon gerne Gebrauch. Nun war es soweit, dass der dadurch erlittene Schwund nicht mehr aufgefangen werden konnte. Fitness und Body-Shaping kamen auf und der freigewordene Raum konnte für diese Zwecke genutzt werden. Es wurde die Kraftsportabteilung gegründet, die am 1. Oktober 1991 den Übungsbetrieb aufnahm und sich seither kräftig entwickelte. Der verfügbare Raum wurde schnell knapp und so pachtete man 1994 einen an das Vereinsheim angrenzenden Raum, der von dem Kindergarten nicht genutzt wurde. Wieder erfolgte der Ausbau mit eigenem Einsatz und Enthusiasmus.

Auch die Tennisanlage wurde weiter ausgebaut. Im Herbst 1991 war Grundsteinlegung für den Aufenthaltsraum, der von den Mitgliedern Clubhaus genannt wird. 1994 konnte pünktlich zum 10-jährigen Bestehen in Holzbüttgen der 5. Platz eingeweiht werden. Der Baugenehmigung war wieder eine lange Auseinandersetzung mit den Politikern vorausgegangen. Auch bekam der Verein keine Zuschüsse, so dass der Bau vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden musste.

Clubhaus Tennisanlage

Clubhaus Tennisanlage

Im Herbst 1991 war Grundsteinlegung für den Aufenthaltsraum, der von den Mitgliedern Clubhaus genannt wird.

Schließlich wurde im Vereinsheim 1991 die Geschäftsstelle eröffnet und Geschäftsstunden eingerichtet. Die Mitgliederversammlung im März 1992 stand ganz unter dem Zeichen der Satzungsänderung und der Festlegung einer Geschäftsordnung. Damit konnte die Struktur des Vereins den Anforderungen der nächsten Jahre angepasst werden. 1994 erhielt der Verein auch die Anerkennung des Landessportbundes für Sport mit Älteren. Den Zeichen der Zeit folgend wurden die Schnupperkurse und Zeitmitgliedschaften für Judo und Gesundheitssport eingeführt.

Im September 1997 wurde ein Sportförderungsprogramm unserer Tischtennisabteilung mit der Astrid Lindgren Grundschule aus der Taufe gehoben. Auf Grund der Nachfrage wurde im Oktober 1998 das Angebot um Judo erweitert. Beide Angebote wurden sehr gut angenommen. Am 14.3.1999 gab Ludwig Hautmann nach etwas über 20 Jahren den Vereinsvorsitz an Theo Werner weiter. Im selben Jahr wurde die Abteilung Unihockey gegründet, eine reine Hallensportart. Durch Umbenennung des Verbandes heißt die Sportart nun Floorball. Insbesondere von Kindern u. Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen wird das Angebot sehr gut angenommen. Jugend- und Herrenmannschaften nehmen erfolgreich an Spielen des Verbandes teil. Lange vor Einführung der Offenen Ganztagsschule hat sich Theo Werner 1997 für die Kooperation mit der Astrid-Lindgren-Schule und das Projekt „Schule und Verein“ eingesetzt.

Mit Einführung der Offenen Ganztagsschule (Ogata) am 01.08.2006 übernahm Theo Werner die Trägerschaft für die Ogata der Astrid Lindgren Schule. Der DJK Förderkreis übernahm die Finanzierung der Sportangebote für Tischtennis, Floorball, Einradfahren, Yoga, Turnen, Judo, Fußball und Ballspiele. Im März 2005 trat Theo Werner als Vorsitzender zurück, blieb aber als 2. Vorsitzender bis März 2008 dem Verein erhalten. Von März 2005 bis zur Wahl von Benno Friedel im März 2006, führte Ludwig Hautmann als Ehrenvorsitzender den Verein. In der Delegiertenversammlung am 14.3.2010 trat Benno Friedel als Vorsitzender zurück. Als Nachfolger wurde Axel Theis einstimmig von den Delegierten gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen musste Axel Theis den Vereinsvorsitz am 27.03.2011 aufgeben. Gleichzeitig wurde Christa Horn von den Delegierten als Vereinsvorsitzende gewählt. Axel Theis übernahm die Aufgaben des 2. Vorsitzenden.

Kurz vor seinem 50-jährigen Jubiläum besteht der Verein aus neun Abteilungen, mit etwas über Tausend Mitgliedern. Neben dem Spitzensport Floorball, Tennis und Tischtennis, hat auch der Breitensport eine große Bedeutung. Das Jubiläumsjahr ist mit tollen sportlichen Erfolgen gekrönt. Die Herren Floorballmannschaft wurde Meister der Verbandsliga Rheinland und Westfalen im Kleinspielfeld und steigt damit in die Regionalliga auf. Die Tennisherren 55 wurden Westdeutscher Meister und Spielen im September um die Deutsche Meisterschaft in dieser Klasse.

Im Tischtennis ist Nina Mittelham amtierende Deutsche Meisterin der Schülerinnen im Einzel, Doppel und Mixed. Nina Mittelham und Jana Vollmert gewinnen mit dem WTTV-Team den Deutschland Pokal. Die Schülerinnenmannschaft wurde im hessischen Ober-Erlenbach Deutscher Meister. Mit der Deutschen Jugendmannschaft holte Nina Mittelham bei den Europameisterschaften in Kasan (Litauen) die Silbermedaille. An der Seite von Nicole Trosman (Israel) gab es im Doppel Gold. Im Einzel gelang ebenfalls Gold und den Titel „ Europameisterin“. Die Damen spielen auch in der neuen Saison wieder in der 2. Bundesliga. Auch die Herren spielen weiter in der Regionalliga.

Clubhaus Tennisanlage
Deutsche Meister 2011, Schülerinnen-Team: v.l. Jana Vollmert, Nina Mittelham, Sarah und Larissa Brandner und Chiara Pigerl

Und kein Ende ...

Der Verein ist in der Zwischenzeit auf über 1000 Mitglieder angewachsen. Entstanden ist er durch den teilweise hingebungsvollen Einsatz der Mitglieder und seiner Funktionsträger. Entscheidend für den Erfolg waren immer wieder Enthusiasmus, Zusammenhalt und Freundschaft. Und nur so können die Herausforderungen in der Zukunft gemeistert werden. Wollen wir Sport in freundschaftlicher Atmosphäre und zu vernünftigen Preisen erhalten und weiter entwickeln, kommt es auf jedes Mitglied an. Machen wir etwas daraus.